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22 Feb, 2012
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TRAUMTÄNZER?

 

Hallo Jungs!

 Die Anrede ist leider nach wie vor in weit über 90 % der Fälle korrekt. Denn das weibliche Geschlecht ist in der Oldtimer- und ganz besonders in der US-Car-Szene immer noch ganz deutlich unterrepräsentiert.


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Trotz erfreulicherweise immer weiter fortschreitender Emanzipation überall. Zumindest bei uns. Im nahen Osten sieht’s da leider ganz anders aus. Tiefstes Mittelalter! Ob die aktuellen Revolutionen das ändern werden? Das Beispiel der Iran-Revolution von 1978/79 lässt da nichts Gutes ahnen … Ob eine Quotenregelung in der US-Car-Szene helfen würde? Alleine die Frage zeigt die Absurdität der ganzen Situation in Verbindung mit „Geschlechterrollen“. Aber wir wollen nicht zu weit in die Politik abrutschen. Zum Glück gibt es andere Beispiele. Unsere Geschäftsführerin Anna. Oder Alexandra Lier, die auf dem publizistischen Sektor in der US-Car-Szene sehr aktiv ist und einige Bilder zu unserem Bonneville-Artikel beigesteuert hat. Aber auch von der praktischen Seite her: Jenny Schröter hat als STREET-Girl bei uns auf der Bühne angefangen, da ihren späteren Mann Micha kennengelernt und inzwischen schon das zweite Custom-Projekt mit ihm durchgezogen. Und nicht, indem sie ihm Kaffe gekocht hat … Und damit sind wir beim eigentlichen Thema meines Vorworts. Abgesehen davon, dass man als STREET-Redakteur – allen anderslautenden Gerüchten zum Trotz – nicht reich wird, habe ich einen echten Traumjob. Nicht nur, weil ich so viele tolle Autos sehe und darüber schreiben kann, sondern vor allem, weil ich so viele tolle Leute kennenlerne. Wie Jenny und Micha. Oder wie Terry Cook, den meiner Meinung nach besten Motorjournalisten aller Zeiten. Noch vor Fritz B. Busch! Terry veranstaltet auch das „Lead East“, ein gigantisches 50er-Jahre-Treffen an der US-Ostküste. 2012, zum 30-jährigen Jubiläum, werde ich hoffentlich rüberfliegen und meinen alten Freund Terry endlich mal wiedersehen. Und damit sind wir beim nächsten Thema. Wie sagt der Sportartikelhersteller? „Just do it!“ Es muss ja nicht gleich so ein Hammerauto wie der Lincoln von Jenny und Micha (ab S. 36), das Pace Car von Marvin (ab S. 10) oder die aktive Teilnahme in Bonneville (ab S. 76) sein, wie bei Peter, den ich vor Jahren ebenfalls durch die STREET-Arbeit kennengelernt habe. Ein „einfaches“ Projekt wie in unserem How-to-Artikel (ab S. 42) oder eine Reise zum „Lead East“ oder zur „Bonneville Speed Week“ als Zuschauer sind doch auch was.

Macht’s wie ich.

 

Lebt eure Träume!

 

Andy Hajenski

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